Roulette-Systeme.Blog

Wie das Casino zu überlisten ist Tipps des Roulettespielers
Jakob Herzog


Martingale System
– das älteste System, um ein Roulette zu besiegen


 

...wie viel wurde bisher über Martingale gesagt... Trotzdem fasziniert es immer wieder neue und neue Roulette-Spieler. Kein Wunder – es ist das älteste, einfachste und beliebteste Spielsystem. Die erfahrensten Spieler würden noch nachtragen – auch das tückischste.

 

Wie begann alles ...

 

Im 19. Jahrhundert lebt in England ein Casinobetreiber namens John Henry Martindale (später wurde sein Name auf Martingale verfälscht). Er überlegt, wie er die Spieler anreizt, mehr Geld in seinem Casino auszugeben. Er sagt ihnen: „Haben Sie verloren? Nächstes Mal müssen Sie mehr Geld einsetzen. Zweimal so viel! Spielen Sie, bis Sie gewonnen haben!“ Sein Versuch bringt Früchte. Die Spieler gehen ihm nach und sie wetten, als wenn es um Leben und Tod gehen würde. Martindale schüttelt nur unglaublich seinen Kopf über das Geld, das in sein Casino fließt. Vergeblich weist sein Kassierer darauf, dass einige Spieler viel mehr Geld haben als Martindale. „Wir sind ein Casino, wir können nicht verlieren!“, sagt er. Er irrte sich. In einem Monat ist das Casino erledigt. Es geht pleite und es muss geschlossen werden. Martindale flieht vor den Gläubigern und er flüchtet nach Amerika. Hier verschwinden auch seine Spuren, aber die Geschichte seines Systems endet nicht.


 

Ein Hundert Jahre sind es her. An Martindales und sein Casino erinnert sich niemand mehr, nur ein paar Spieler spielen ein System, das sie „Martingale“ nennen. Unter ihnen ist aber einer, der sich von den anderen unterscheidet. Charles Wells ist im Unterschied zu den anderen reich. Sehr reich. Als Börsenmakler verdient er sehr viel. Und das Adrenalin strömt auf der Börse wie beim Roulette. Wells sitzt beim Roulette und zählt mit. Er wägt seine Möglichkeiten ab. An Risiko ist er gewöhnt. Er wartet nicht und läuft zum Bahnhof, um das Ticket nach Monte Carlo zu kaufen. Dort ist das weltgröte Casino. Bevor er es betritt, zögert er eine Weile. Er hat genug Geld, um bis zu seinem Lebensende nicht arbeiten zu müssen. Er ist sich bewusst, wenn er hineingeht, kann er alles verlieren. Er ist aber ein Spieler, also beschleunigt er sein Tempo und tritt ein. Er sitzt wieder beim Roulette und zählt. Viele Stunden sitzt er so dort. Er gewinnt und verliert. Die Jetons setzt er ein, ohne sich dabei Gedanken zu machen. Als er das Casino in der Nacht verlässt, ist sein Gewinn hoch und er muss um eine bewaffnete Begleitung bitten. Am zweiten Tag sitzt er schon am Morgen im Casino. Das Szenario wiederholt sich mit dem Unterschied, dass das Casino nicht genug Geld für seine Auszahlung hat. Die Spielbank ist geschlagen! Die Casinoleitung ist geschockt. Der Betrieb ist ein renommiertes Casino und es ist kein Skandal erlaubt. Der Casinobesitzer holt Geld aus seinem Privatbesitz. Niemand ahnt, dass es noch wenig ist. In den nächsten Tagen schlägt er die Spielbank noch zwölfmal. Erst danach beendet er sein Spiel, aber nicht deshalb, weil er mit dem Gewinn zufrieden ist, sondern er fühlt sich müde. Zumindest behauptet er es vor den Journalisten. Er muss sich amüsieren. Wenn eine riesige Jacht nächstes Jahr beim Ufer ankert, ist niemand überrascht, dass sie Wells gehört. Dieses Mal ist das Casino auer Gefahr. Wells will kein Geld mehr. Er kam nur der Sentimentalität wegen. Sein Leben auf der Jacht mit seinen Geliebten und der Dienerschaft ist wie ein Leben im Paradies. Viele beneiden ihn, aber er weis, dass man nichts umsonst bekommt. Kurz vor seinem Tod trifft er eine falsche Entscheidung auf der Börse und verliert fast sein ganzes Vermögen. Wells ist aber ein Spieler und er bedauert nichts. Er stirbt im Jahr 1922. Das System Martingale machte er aber so bekannt, dass die Spieler es für immer kennen werden.


Wie wird Martingale gespielt

Es ist ganz einfach.

Du legst ein Jeton auf deine Lieblingsfarbe, zum Beispiel auf Rot.

Die Kugel landete auf Schwarz – du verdoppelst den Einsatz auf dieselbe Farbe.

Wieder Schwarz - der Einsatz wird nochmals auf 4 Jetons verdoppelt.

Und wieder Schwarz - Jetzt legst du 8 Jetons.

Endlich Rot. Das Casino zahlt dir deine 8 Jetons aus. Wenn du rechnest, wieviel Jetons du jetzt eingesetzt hast, macht es sieben Jetons (1+2+4). Jetzt hast du also einen Jeton auf einfache Weise gewonnen.

 

Es ist das Prinzip des Martingale-Systems, aber bitte das Kapital nicht unterschätzen. Während des Spiels mag eine ungünstige Situation auftreten und der Spieler mit wenig Kapital muss sie nicht meistern. Falls du gewinnst, ist dein Gewinn ein Jeton. Es ist wenig, aber du kannst das Spiel mit diesem System unzählige Male wiederholen. Es ist aber zu bedenken, dass das Casino immer einen Vorteil hat, deshalb solltest du ein Limit für den Gewinn als auch für den Verlust setzen und wenn es erreicht ist, das Spiel beenden oder ein anderes Spielsystem anzufangen.

Dieses System kann man auch nur so, ohne Geld, in diesen zuverlässigen Kasinen probieren:

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